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Eine Zeit nach Corona- die Mobilitätsberatung der hessischen Wirtschaft blickt vorsichtig, aber optimistisch in die Zukunft.

Seit über zehn Jahren berät und informiert die Mobilitätsberatung nun schon erfolgreich zu betrieblichen Auslandsaufenthalten während und nach der Ausbildung. Es ist ein hessenweites Beratungsprogramm das kontinuierlich gewachsen ist. Einst waren es nur zwei Mobilitätsberater*innen, nun sind es acht an fünf verschiedenen Standorten in Hessen. Ihr Beratungsangebot wurde immer vielfältiger. Die Unterstützung reicht von der Beratung rund um das Thema berufliche Auslandsaufenthalte in Europa bis zur Umsetzung eines europäischen Auslandsaufenthaltes. Unter anderem dank der guten europäischen Partnerschaften, die über die Jahre hinweg aufgebaut wurden.

 „Wir sind stolz auf das, was wir in den letzten zehn Jahren erreicht haben“, so die Mobilitätsberatung. Über 1600 Auszubildenden wurden beraten! Über 500 Auslandspraktika innerhalb Europa wurden realisiert! Waren es 2010 noch 2,4% aller Auszubildenden in Hessen, die ein Auslandspraktikum absolvierten, so betrug die Quote in 2017 bereits 7,5%. Tendenz steigend.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten zwar 2020 einige Auslandsaufenthalte nicht stattfinden, aber die Mobilitätsberatung passte ihr Beratungsangebot an und beriet fortlaufend virtuell. Dabei unterstützten die Mobilitätsberater und -beraterinnen die Auszubildende in dem Vorhaben, die Lernaufenthalte in 2021 oder 2022 zu realisieren.

„Gerade jetzt, 2021, blicken wir vorsichtig aber auch optimistisch in die Zukunft. Es wird eine Frage der Zeit sein, bis die Situation es zulässt, dass wir betriebliche Auslandsaufenthalte in Europa wieder sicher realisieren können. Viele Förderprogramme für junge Menschen sind zwischenzeitlich flexibler geworden. Selbst die „ausgesetzten“ Lernaufenthalte vom letzten Jahr können noch im kommenden Jahr umgesetzt werden. Das ist ein tolles Entgegenkommen der Fördermittelgeber und stimmt uns sowie auch interessierte Auszubildende und Betriebe zuversichtlich“, so das Team der Mobilitätsberatung.

„Ein Auslandspraktikum während der Ausbildung bleibt etwas Besonderes und steigert die Attraktivität einer Ausbildung. Wir freuen uns daher sehr darauf, viele junge Menschen wieder ins Ausland entsenden zu dürfen. Jetzt nutzen wir die Zeit, um auf das Förderprogramm aufmerksam zu machen. Wenn wir Auszubildende und Fachkräfte nicht persönlich beraten und informieren können, so tun wir das nun virtuell. Das Angebot wird gut angenommen. Wir sind virtuell auf Messen vertreten und führen auch bereits virtuelle Informationsveranstaltungen an Schulen durch.“, berichten die Mobilitätsberater*innen. „Es ist wichtig, dass die Auszubildenden die Chancen eines beruflichen Aufenthaltes erfahren. Sie erweitern ihren fachlichen und auch persönlichen Horizont, fördern ihre Sprachkompetenzen und lernen andere Arbeitsweisen kennen. Und vieles mehr. Ausbildungsbetriebe profitieren ebenfalls. Ihre Auszubildenden und jungen Fachkräfte kehren zurück und verfügen über mehr Sprach- und Fachkenntnisse als zuvor. Doch am Vordergründigsten scheint zu sein, dass in so kurzer Zeit ein großer Reifungs- und Lernprozess erfolgt ist. Betriebe berichten, dass sie ihre Auszubildenden reifer und mit einem stärkeren Verantwortungsbewusstsein als zuvor erleben.“- so die Mobilitätsberatung.

In ihren Augen ist die Mobilitätsberatung der hessischen Wirtschaft ein sehr wertvolles Förderprogramm, das schon früh einen Beitrag zur Förderung der Nachwuchskräfte leistet und die Attraktivität der beruflichen Ausbildung steigert sowie den Erwerb internationaler Berufskompetenzen und gleichzeitig den europäischen Gedanken fördert.

„Wer seinen Nachwuchsfachkräften Praktika und Fortbildungen jenseits unserer Grenzen anbietet, wird auch als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb attraktiver. Davon sollten möglichst viele hessische Unternehmen profitieren“, sagte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. „Die Mobilitätsberatung erfüllt damit eine wichtige Aufgabe für unseren Standort. Ich wünsche ihr noch viele weitere erfolgreiche Jahre.“

Informationen und Beratung rund um das Thema Auslandsaufenthalte finden Sie unter „Arbeiten und Lernen in Europa“ Mobilitätsberatung der hessischen Wirtschaft.

www.arbeiten-und-lernen-in-europa.de.

 Das Netzwerk der hessischen Mobilitätsberatung setzt sich zusammen aus

Berater*innen der Handwerkskammern Frankfurt-Rhein-Main und Kassel, Arbeit und

Bildung e.V. und dem Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V. Maßgeblich gefördert wird die hessische Mobilitätsberatung vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen und der Europäischen Union - Europäischer Sozialfonds. Eine finanzielle Förderung der Auszubildenden und jungen Fachkräfte erfolgt über Förderprogramme u.a. ERASMUS+ und Pro Tandem.




 

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Gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen und der Europäischen Union – Europäischer Sozialfonds.