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Erasmus+ macht's möglich: Einen Monat lang in der Spitzengastronomie lernen! Wo? Natürlich in Frankreich.

Wiesbaden | Mit Freude durften wir – das Mobilitätsteam des BWHW gemeinsam mit André Brodrecht vom Bildungshaus Bad Nauheim der HESSEN METALL e. V.  – der Auszubildenden Anne Hensel den Europass Mobilität überreichen. Damit fand ein lang ersehnter Traum seine Krönung. Die angehende Köchin befindet sich seit 2019 in Ausbildung im Bildungshaus. Nach einem Info-Gespräch mit dem Mobilitätsteam Ende 2020 packt sie jedoch das Reisefieber: Mit einer finanziellen Förderung durch das Programm Erasmus+ besteht die Möglichkeit, für einige Wochen im Traumland aller Köchinnen und Köche ein Praktikum zu absolvieren. Diese Chance will sie sich nicht entgehen lassen. Gemeinsam mit dem Mobilitätsteam beginnt die Planung.

Doch der Weg nach Frankreich ist unerwartet weit. Die Covid-19-Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen und Schwierigkeiten verhinderten mehrfach die konkrete Realisierung des Praktikums.

Drei Anläufe hat es gebraucht, im Januar dieses Jahres wird der lange ersehnte Traum endlich wahr: Anne Hensel kann ihre Reise in eine der schönsten Weinregionen der Welt endlich antreten. Ziel ist das kleine Städtchen Saint-Émilion in der hessischen Partnerregion Nouvelle-Aquitaine.

Vier Wochen lang darf sie in der Küche des Spitzenhotels Grand Barrail die feinsten Vor- und Hauptspeisen und Leckereien aus der Pâtisserie zubereiten. „Ich habe so viel gelernt, alle Kollegen und Kolleginnen waren unglaublich nett und haben mir alles Nötige erklärt. Besonders großen Spaß hat mir die Arbeit in der Pâtisserie gemacht“, berichtet Anne Hensel über ihr Praktikum. In der süßen Abteilung kann sie auch einige geheime Rezepte abstauben, z. B. wie man die herrlich zarten Macarons, ein Baisergebäck aus Mandelmehl, zubereitet.

Auch die Kommunikation ist für sie ohne weitreichende Französischkenntnisse kein Problem. „Mit Englisch bin ich hervorragend zurechtgekommen. Und nun kenne ich sogar einige Begriffe für Lebensmittel und Küchenwerkzeuge auf Französisch!“, antwortet sie auf die Frage nach der Verständigung mit den Kolleg/-innen.

Ihre positiven Erfahrungen möchte Anne Hensel in jedem Fall weitergeben. Ein Termin an ihrer Berufsschule in der Heimat ist bereits geplant. Und wer weiß, vielleicht zieht es sie noch ein weiteres Mal in Richtung Frankreich...

Die Mobilitätsberatung wird gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen und der Europäischen Union – Europäischer Sozialfonds.

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Gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen und der Europäischen Union – Europäischer Sozialfonds.